Projekt – Offroad Anhänger für Nanook

Eine kleine Änderung in der Ausbauplanung hat inzwischen stattgefunden. Das „Projekt“ Klappdach ist im Moment um eine Stelle nach hinten gerückt.
Mit ein Grund dafür ist, dass ich mir immer noch nicht ganz sicher bin – welches Dach es werden sollte. (weitere Infos hierzu im Projekt – Klappdach)

Nun ist die Entscheidung gefallen. Nanook soll einen Anhänger bekommen.

Nach einigen Überlegungen kamen wir zu dem Entschluss, Nanook soll einen Anhänger bekommen. Nun ging die Suche wieder los.
Welcher Anhänger?
Welche Bauform?
Welcher Hersteller?
Je länger man sich mit diesem Thema auseinandersetzt, desto schneller kommt man zu der Erkenntnis, dass auch die Anschaffung eines passenden Anhängers gar nicht so einfach ist. Schliesslich soll er zum Auto passen und meinen Anforderungen gerecht werden.
Nachdem ich einen „Standard Anhänger“ an Nanook angehängt hatte – stellte ich fest, das passt überhaupt nicht.
Also wurde gestöbert, gesucht und Informationen gesammelt.
Es gibt eine große Anzahl von Anbietern – um nicht zu sagen eine zu große Anzahl. (vor allem wenn man sich ein bisschen mit den australischen und Afrikanischen Anbietern beschäftigt.
Um die Kirche jedoch einmal im Dorf zu lassen – am deutschen Markt kristallisierten sich schnell einige Anbieter für den Offroadbereich heraus, die mir recht gut gefielen.
Der 3dog Offroad Hänger gefällt mir im Moment am Besten. Gefolgt von Offroad Anhänger des Herstellers Campwerk.
Vor allem soll der Anhänger sowohl als Camping- und Offroad Anhänger sowie als Transportanhänger verwendet werden können.
Leider hatte ich bei dem Besuch der Offroad Messe in Bad Kissingen 2012 nicht explizit nach Offroad Anhängern geschaut. (Zu der Zeit stand ein Klappdach noch im Vordergrund)

23.12.2012 Es ist an der Zeit ein kleines Update hier durchzuführen. Inzwischen ist schon wieder einige Zeit verstrichen und die Wünsche, Ideen Vorstellungen des Anhängers wurden immer konkreter. Nachdem ich mich intensiver mit der Materie Offroad Anhänger auseinander Gesetz habe – nimmt das Ganze inzwischen Form an. Zumindest ist eine gewisse Vorstellung – wie der Hänger aussehen soll schon einmal einen Schritt weiter gegangen. Es wird kein Anhänger werden, der einfach gekauft wird – nein es wird das erste Projekt von World-of-Nanook werden. Ein Offroad Eigenbau Anhänger nach gewissen Vorstellungen. Robuste wasserdichte Achse – gebremst und mit der gleichen Bereifung wie am Zugfahrzeug. Das ist schon einmal die Grundvoraussetzung die ich im Lastenheft des Hängers stehen habe. Die ungefähren Abmessungen ergeben sich eigentlich fast schon automatisch. Der Hänger soll so gebaut werden, dass auf dem Deckel einmal ein Dachzelt montiert werden kann. Diese Vorgabe muss ich einhalten um eines der sogenannten „Trailer tents“ montieren zu können. All diese Zelte beziehen sich auf eine Höhe von ca. 160 cm. Da ich mir die Variante IM Hänger schlafen zu können offen halten möchte, wird der Hänger ca. 250 – 280 cm lang. Die Breite ergibt sich ebenfalls schon „fast“ automatisch durch die verwendete wasserdichte Achse von AL-KO. Mit den 265er Reifen liege ich hier in etwa bei einer Gesamtbreite von 180 – 190 cm. Die Achse habe ich gestern beim Hersteller abgeholt.

Links ein „normaler“ Anhänger – irgendwie passen die Reifen nicht zu Nanook.
Daraufhin schaute ich mich nach einer Achse für den ersten Prototyp des World-of-Nanook Offroad Anhängers um.
Es sollte eine wasserdichte und robuste Achse mit Stossdämpfern sein.
Nach langer Suche bei unterschiedlichsten Herstellern von Achsen fiel die Wahl auf eine AL-KO Achse mit wasserdichter Nabe, Spülsystem und ausreichend dimensionierten Bremsen. Die Bremstrommeln mit dem Land Rover Defender Lochkreis.
Gestern konnte ich die Achse beim Hersteller abholen.

Nach der ersten Probemontage des Reifens an der Achse – erste Bedenken, ob der Abstand des Reifend zum Rahmen des Fahrgestells von dem Hänger ausreichend sein wird.
Das muss ich in den nächsten Tagen noch mit dem TÜV abklären. Ansonsten müssen Distanzscheiben verbaut werden, damit der Abstand zum Rahmen größer wird.

Erste Überprüfung bei der Probemontage – der Defender Bereifung auf der AL-KO Achse. Lochkreis passt. Der Abstand des Reifens zum Rahmen des Anhängers bereitet mir im Moment etwas Sorgen – ob dieser Abstand ausreichend ist?

In den nächsten Tagen wird dann der Grundaufbau erst einmal vermessen und konstruiert.
Nach den Feiertagen werde ich dann beimTÜV vorsprechen – wie es mit dem Abstand der Reifen aussieht bzw. ob hier noch eine Veränderung durchgeführt werden muss.

26.12.2012

Die Reifen sind an der Achse montiert und ein 1:1 Holzmodel wird angefertigt, damit der Hänger austariert werden kann. Vor allem soll das Holzmodel dazu beitragen, dass man sich das Ganze optisch besser vorstellen kann.
Nicht nur am CAD Programm auf dem PC. So bekommt man einen besseren Gesamteindruck was die Größe und die Abmessungen angeht.

 

Die Holzlatten dienen vorerst einmal der besseren Vorstellung, wie der Grundrahmen aussehen wird. Der Grundrahmen wird aus ALU gefertigt und zu einer kompakten Einheit verschweisst.
Der Alu-Grundrahmen wird dann auf die Trägerplatte des Fahrgestelles gesetzt und verschraubt.

           
Die Klappdach Option:
Da ich mir die Variante – Klappdach für den Anhänger mit offen lassen möchte, hier einmal eine Andeutung wie das Ganze in etwa aussehen würde.
Der Dachrahmen bzw. der Rahmen des Deckels wird klappbar werden.
Einmal in Längsrichtung und einmal in Querrichtung.
Ob das Klappdach mit Stoffseitenwänden versehen wird oder ob es feste Seitenwände bekommt, das wird sich im Laufe der einzelnen Bauabschnitte noch herausstellen.
Als Alternative bietet sich jedoch auch eine Aufstellmöglichkeit mit einem Scherensystem an. Ebenfalls mit festen Seitenwänden.

Überhang hinten und Böschungswinkel
Der hintere Überhang wird angepasst und entsprechend austariert.
Es stellt sich im Moment auch noch die Frage – ob ich den Hänger hinten wie geplant abschrägen werde. Laut der Berechnung und der Darstellung am CAD wäre der Böschungswinkel auch so bei dem jetzigen Überstand ausreichend.
Sobald das Fahrgestell mit den Zugrohren und der Auflaufeinrichtung versehen ist wird eine erste Testfahrt zeigen, ob eine Abschrägung am Heck erforderlich ist oder nicht.

Hinterer Überhang

Es ist an der Zeit wieder einmal ein paar Neuigkeiten zum Fortschritt des Hängers zu schreiben. Langsam nimmt der Offroad Anhänger für Nanook Form an. Vielleicht kann man ihn auch schon fast als kleinen Offroad Wohnwagen bezeichnen, wenn er fertig ist.

Nochmals als kleiner Rückblick wie das alles begann. Der eigentliche Grund, warum ich einen Anhänger für meinen Defender plante – den hatte ich ja schon geschrieben.
Erst einmal wurde ein normaler Humbaur Hänger an Nanook verwendet…
_DDS3085Die optischen Proportionen, die passten ja so gar nicht zusammen 🙂
Also habe ich den Humbaur Hänger erst einmal mit Photoshop umgebaut.

FB_Versuch_Knut_1Das ganze gefiel mir nun schon wesentlich besser. Zumindest – optisch 🙂
Nur war das Ganze noch nicht so einfach zu realisieren. Also ging die Planung weiter, es sollte ein Zeltanhänger für Nanook werden.
Nur irgendwie – es kam dann doch etwas anders, nachdem ich ein paar Testtage mit einem Zeltanhänger gemacht hatte.
Die Grundkonstruktion wurde komplett überarbeitet und neu durchdacht.
Nachsdem ich mir gewisse Ziele gesetzt hatte wurde die Achse ausgewählt, die Grundaufbaumaße und die Form des Hängers festgelegt.
Reifen wie das Zugfahrzeug – gleiche Höhe. Schliesslich sollte der Anhänger auch optisch zu Nanook passen.
Das Ganze wird nun auf einer Plattform montiert, so dass der Aufbau jederzeit gegen etwas anderes ausgetauscht werden kann.
(hier sind ebenfalls unterschiedliche Aufbauten bereits in Planung).
Aber erst einmal muss der erste Prototyp des Offroad Anhängers – oder des Offroad Wohnwagens fertiggestellt werden.
_D7S7264 _D7S7265IMG_0376-2

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Achse wird mit dem Grundrahmen verbunden und die Zugdeichsel mit der Zugeinheit inkl. Auflaufbremse verbunden.

IMG_0382-2

 

 

 

Inzwischen kann man schon einmal erkennen, dass es eine Art Anhänger werden soll 🙂

IMG_0514 IMG_0510Die Bodenplatte und die Radkästen werden angepasst.

IMG_0599

Als nächstes kommen die Seitenwände und der Fensterausschnitt für die beiden Isolierfenster im vorderen Bereich des Hängers.IMG_0598

Nun kann man sich auch schon real etwas mehr vom Innenraum vorstellen, als nur auf den CAD Zeichnungen. Die Abmessungen werden einem deutlich und das Platzangebot scheint mir im Moment mehr als ausreichend zu sein.
IMG_0601Seitenansicht mit testweise eingesetztem Isolierglas-Fenster.

Die seitlichen Wände sind etwas nach innen versetzt, um außen eine kleine Trittfläche am Hänger zu haben.
_D7S9475Seitenwandverkleidung im unteren Bereich mit Riffelblech. Zum Steinschlagschutz und zur optischen Anpassung an das Zugfahrzeug.
Die seitliche Trittfläche nimmt zwar etwas Platz vom Innenraum, jedoch hat sie auch den Vorteil einer Art umlaufender Stossstange.

So kommt man nicht direkt mit der Anhängerseitenwand bei einem kleinen Rempler gleich in Kontakt. Ausserdem ist es sicher eine praktische „Ablagefläche“ wenn man vor dem Hänger sitzt.

Man darf nur beim Losfahren dann nicht vergessen, das alles wieder abzuräumen 😉
_D7S9470Inzwischen kann man sich die Grundform des Hängers schon einigermassen gut vorstellen.
Nachdem ich Nanook auch schon mal davor hingestellt habe, war er begeistert (und ich beruhigt) 😉
_D7S9472Als nächstes geht es an die Heckklappe und an das Klappdach.
Die Heckklappe schwenkt mit Hydraulikdämpfern dann nach oben.
Das Dach wird ebenfalls mit Hydraulischer Unterstützung geöffnet werden.
Die Seitenwände sind aus festem Material geplant. Klebeversuche mit Con Pearl laufen hier gerade.
In der Rückwand werden LED Rückleuchten verbaut. Der komplette Anhänger wird mit stromsparender LED Technik ausgestattet.
Die Farbe der Seitenwände wird weiss – so wie Nanook und die Riffelbleche werden in schwarz gehalten.
Für das Dach ist eine große Dachluke im vorderen Bereich geplant.
Die Liegefläche wird absenkbar sein.
Normalerweise soll im „ersten“ Stock geschlafen werden. Darunter dann der „Wohnbereich“ mit Staumöglichkeiten sowie einer Sitzgruppe mit Tisch.
Aber das Thema Innenausbau wird noch einige Zeit in Anspruch nehmen.
Jetzt muss er erst einmal aussen soweit fertig werden, dass der leere Prototypenanhänger die ersten Testkilometer absolvieren kann.
Der Anhänger muss dicht sein, bevor ich mit dem weiteren Innenausbau beginne.

Beim Innenausbau werde ich hier eine weitere Seite aufmachen, damit das Ganze übersichtlich bleibt.
Nur schon einmal vorab – was die bisherige Planung des Innenausbaus angeht.
Hier werden sich dann bestimmt noch einige Änderungen ergeben.
Im Lastenheft stehen bereits viele Punkte, welche im Innenraum umgesetzt werden sollen.

– Dachluke
– Ausstellfenster hinten
– Innenisolierung
– Heizung
– Frisch und Abwasser
– Porta Potty
– Staufächer mit abgeschlossenen Boxen
– Sitzgruppe im Frontbereich
– Klappdach mit festen Seitenwänden
– eventuell Bullaugen oder flache Fenster in den festen Seitenwänden beim Klappdach
– Staumöglichkeiten unter der Sitzgruppe
– versenkbarer Tisch
– höhenverstellbares Bett (im unteren Bereich mit geschlossenem Dach bei schlechtem Wetter kann man unten schlafen)
– bei geöffnetem Dach wird das Bett nach oben gefahren, so dass dort eine Liegefläche entsteht
– Staukiste eventuell im Außenbereich für ein nasses Vorzelt oder für nasse Markisen usw.
– Brandrup Variotent als Vorzelt
– LED Deckenleuchten
– Cobb Grill
– Kochmöglichkeit – innen und aussen wahrscheinlich mit Gas
usw. usw. die Liste wird sicher noch erweitert 😉

Demnächst gibt es wieder neue Bilder von der Heckklappe und dem Dach.
das mit dem dach wird sicher noch eine Herausforderung werden .- vor allem mit den festen Seitenwänden….

Update 27.06.2013

Nanook hat mir heute gesagt (ja er ist sehr gesprächig 😉 – dass es Zeit wird auch hier mal wieder etwas zu schreiben 🙂
Nicht nur in den Landy Foren, auf Facebook usw. Nein, er wollte dass ich hier wieder ein bisschen weiter schreibe.
Na gut, dann werde ich das mal machen 😉

Erstes Mal miteinander verbunden

Erstes Mal miteinander verbunden

Nachdem der Aufbau mit dem Fahrgestell verbunden ist, die Auflaufeinrichtung justiert und eingerichtet ist, habe ich den Prototypen „Nanook TL“, so wie inzwischen die offizielle Bezeichnung lautet, an Nanook angehängt und die ersten Proberunden gedreht.

Irgendwie gefällt mir das Ganze schon einmal sehr gut. Er lässt sich leichter rangieren als der kleine Humbaur 750kg Anhänger.
Vor allem bin ich beeindruckt, dass ich gut 90° mit dem Auto zum Anhänger stehen kann.
Viele sagen ja immer, dass sie deshalb keine V-Deichsel haben wollen….
Bei den ersten Testrunden wie gesagt, ich war positiv überrascht davon.

Der Prototyp Nanook TL - "lackiert mit Photoshop1b_weis_schwarz_logoNachdem ich vor der endgültigen Farbgebung erst einmal sehen wollte, wie sich die Farbkombination macht, wurde der Nanook TL kurzerhand im Photoshop „lackiert“. Das Logo und Markenzeichen von Nanook wird er später dann ebenfalls
tragen.

Seine offizielle Bezeichnung lautet inzwischen Offroad-Wohnwagen Nanook TL

Seine offizielle Bezeichnung lautet inzwischen Offroad-Wohnwagen Nanook TL

Hier sieht man den Heckbereich mit geöffneter Heckklappe.
Die Klappe wird mit hydraulischen Dämpfern unterstützt. So ist ein leichteres Öffnen und Schliessen der Klappe zum Ein- und Aussteigen möglich.

Leider musste ich den Nanook TL wieder abhängen und für das Lackieren vorbereiten.
Weiss – schwarz soll er werden. Nun ging es an die Farbauswahl. Gar nicht so einfach ein passendes Weiß zu meinem Fuji Weiß am Defender zu finden.
Nach der Auswahl von verschiedenen Farbkarten habe ich dann einzelne lackierte Muster ans Auto gehalten. Ich denke ich habe einen richtigen Farbton gefunden. Die Auswahl beim Schwarz war da wesentlich einfacher 😉

Also den ALU Aufbau wieder vom Fahrgestell heben und zum Lackieren vorbereiten.
Alles gut anschleifen. Dann die Kanten noch abdichten und los gehen kann es mit dem Grundieren.

Vorbereiten des "Häuschens" zum Lackieren

Vorbereiten des „Häuschens“ zum Lackieren

Abschleifen der Riffelbleche und vom ALU Aufbau
Vorbereitung zum Lackieren

 

 

 

Vorbereiten des "Häuschens" zum Lackieren

Vorbereiten des „Häuschens“ zum Lackieren

Auch der Deckel muss angeschliffen und gereinigt werden für die Grundierung

Vorbereiten des "Häuschens" zum Lackieren

Vorbereiten des „Häuschens“ zum Lackieren

 

 

 

 

Das „Häuschen“ wartet auf die schützende Grundierung

 

 

 

 


Die nächsten Arbeiten stehen an:

Der vom TÜV geforderte Unterfahrschutz, Heckstützen, Schmutzfänger und die Beleuchtung wird angebracht.
Die gesamte Verkabelung wird im Innenraum geführt. So habe ich keine freien Kabel unter dem Hänger baumeln.

UnterfahrschutzUnterfahrschutz erforderlich da höher als 55cm

Seitenbegrenzungsleuchten und Unterfahrschutz Beleuchtung und Türschschloss

Die Rückleuchten sind zwar bereits LED, gefallen mir persönlich aber optisch noch nicht ganz so wie ich mir das vorstelle.
Aber es mussten erst einmal Lampen angebaut werden um TÜV zu bekommen.

DSCF4222 klappbares Stützrad in ausreichender Höhe

Deichselkasten und Stützrad
Frontansicht mit geräumiger Deichselbox

Der Anbau einer Deichselbox bietet sich an, da es den Hänger auch beim Rangieren nicht einschränkt. Ursprünglich hatte ich den Platz für Fahrräder geplant. Jedoch, die Vorteile der Deichselbox sprachen für sich.
Ich kann darin Gas, Wasser, Vorzelt, die OZtent Stühle, Campingtisch und andere Dinge unterbringen, die auch einmal nass und schmutzig sein können.
Diese sind in der Deichselbox besser aufgehoben als im Innenraum von Nanook oder im Anhänger.
Außerdem erspart man sich das ewige herumkramen und umbauen.

Aktueller Baustand am 27.06.2013

Seitenansicht mit geöffnetem Klappdach

Morgen wird der Prototyp des Nanook TL noch gewogen und dann kann die Eintragung und Ausstellung der Fahrzeugpapiere erfolgen! Mit entsprechender Bremsenberechnung!
So muss das sein und alles hat seine Richtigkeit! Keine heimlichen TÜV Hintertürchen erschlichen oder sonst irgend etwas. Denn das will ich nicht. ich möchte ein Fahrzeug bauen, welches auch wirklich Strassenverkehrstauglich und abgenommen ist.
Und zwar so, wie es auf der Strasse bewegt wird.

Ach ja, fast hätte ich es vergessen – der Name des Anhängers, besser gesagt die offizielle Bezeichnung meines Prototypen lautet Offroad Wohnwagen, Benennung Nanook 300 TL.
TL bedeutet Top Lifter und ist die Bezeichnung für die Ausführung mit Klappdach.
Weitere Ausführungen sind geplant 😉

Aber alles der Reihe nach. TÜV, Zulassung, Probefahrten, Testeinsätze, Innenausbau usw.
Das Projekt wird wohl noch einiges an Zeit in Anspruch nehmen.
Jedoch – alle Erfahrungen mit dem Prototypen werden natürlich notiert und fliessen in die Entwicklung und die Planung eines eventuell nächsten Projektes ein…. 😉
Diese Information jedoch nur einmal am Rande 😉
Die Anfragen wegen einem Verkauf des Hängers – kann ich im Moment noch mit einem klaren NEIN beantworten. Denn wie gesagt es handelt sich hier um den ersten Prototypen, der erst einmal seine Testphase durchlaufen muss.
Dann erst sehen wir weiter…. 😉

Kleines update im Januar 2014

Inzwischen konnte unser Offroad Trailer schon einige Kilometer hinter unserem Nanook herlaufen.
Wir sind mit den Fahreigenschaften des Gespannes wirklich absolut zufrieden.
Das Nachlaufen des Hängers ist einwandfrei, kein Pendeln, Schlingern oder aufschaukeln.
Sehr schön zu sehen sind in den Aussenspiegeln die Positionsleuchten des Anhängers. Man sieht ihn gut.

Und man braucht beide Spiegelverbreiterungen zum Rangieren.
Der Hänger hat die gleiche Breite wie das Zugfahrzeug.
Inzwischen haben wir ja einen „provisorischen“ Innenausbau in unserem Anhänger. Der Grund dafür ist, es muss sich erst einmal bewähren, was WO im Hänger hin soll. Bei dem Probeausbau mit einer Art Kistensystem, kann man leicht einmal die Kiste mit den Lebensmitteln gegen die Kiste mit den Kleidern tauschen usw.
Nur aus der praktischen Erprobung ist es möglich sich in die „Alltagssituation“ zu versetzen, wie nutze ich den Hänger, welche Dinge brauche ich sehr oft und was weniger oft?
All das merkt man erst, wenn manche Teile während einer Tour mehrmals den „festen“ Platz wechseln.
Das Ganze wird dann aufgeschrieben, teilweise auch fotografiert um sich dann einen Plan machen zu können, was sich bewährt hat.

Interessant ist es ja, welche unterschiedliche Varianten inzwischen hier auf den Markt kommen 🙂
Manche Modelle sehen gut aus, jedoch bei den Meisten ist der Bau am PC entstanden.
Nur schnell schnell – Hauptsache auch so etwas haben und auf den Markt bringen.
Vom Praktischen Nutzen, da merkt man oftmals, dass der Planer – kein Camper oder Fernreisender ist 🙂
Viele sind wirklich nur „praxisfremd“ entwickelt. Schade ist natürlich, wenn man sich so etwas kauft und dann den „Umbau auf die eigenen Bedürfnisse doch selbst machen muss ….

Deshalb wird es unseren Offroad Trailer, wenn er einmal in Kleinserie gehen wird , erst dann zum kauf angeboten, wenn wir uns sicher sind, das Produkt erfüllt unsere Erwartungen.
Wahrscheinlich wird im ersten Schritt vorerst dann nur eine leere variante angeboten und so kann sich jeder seine individuellen Innenausbauvariante selbst ausbauen.

Ich bin übrigens sehr froh, dass sich das bei mir mit dem Innenausbau so verzögert hat. Denn nur dadurch kam der individuelle Probeausbau zustande.
Es ist dann wirklich interessant, was man dann in kürzester Zeit schon alles gefunden hat, was man für sich selber noch ändern möchte (muss).

 

 

 

Schreibe einen Kommentar